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Gesundheit bedingt im Einklang mit sich selbst und mit der Natur zu sein!


"Tu Deinem Leib etwas Gutes,
damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
"

                                                                                      Theresa von Ávila


"Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern,

ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen."

                                                                                     Spanisches Sprichwort


"Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten,

daß es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt,
wo beides doch nicht getrennt werden kann."

                                                                                      Plato


„Die Kranken geben bei weitem nicht so viel Geld aus um g'sund,
als die G'sunden, um krank zu werden.“


                                                             Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862),
                                                             österr. Lustspieldichter u. Charakterdarsteller


Andreas Walbrunn

Jahrgang 1974
staatlich geprüfter Heilpraktiker

Mein Interesse galt schon seit jeher einer bestmöglichen Erhaltung der Gesundheit und der Förderung einer ganzheitlich orientierten und natürlichen Heilkunde.

Denn wir sind ein Teil der Natur und wir leben in und mit der Natur, genau wie alle anderen Lebe-Wesen als ein winziges Rad im großen Gesamtwerk der Schöpfung. Das ist ein unumstößliches Gesetz.
Und genau deshalb muß auch die Heilkunde als ein Teil der lebendigen Natur wahrgenommen werden um zur wahren Heilkunst zu werden.


Nach einer sehr umfangreichen dreijährigen Ausbildung in Vollzeit (4 ganze Vormittage pro Woche) zum Heilpraktiker am Zentrum für Naturheilkunde in München erhielt ich nach erfolgreich bestandener schriftlicher und mündlicher Überprüfung durch das Landratsamt München, Abteilung für öffentliche Gesundheit, im Jahre 2006 die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde in Deutschland.

Parallel dazu nahm ich zusätzlich an einer mehrjährigen Studentenfortbildung in Ethnomedizin und an weiteren naturheilkundlichen Fachfortbildungen teil. Selbstverständlich bilde ich mich auch heute noch regelmäßig in mehreren naturheilkundlichen und naturphilosophischen Fachgebieten weiter um stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu bleiben, insbesondere zur Augendiagnose, ganzheitlichen Pflanzenheilkunde, traditionellen Naturheilkunde und Alchemie / Spagyrik und nehme auch regelmäßig an den verschiedenen fachbezogenen Arbeitskreisen teil. Außerdem praktiziere ich bereits seit meinem 22. Lebensjahr mit großer Freude Yoga.

Im Jahre 2007 eröffnete ich die erste Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Augendiagnose und ganzheitlicher Pflanzenheilkunde im Sparkassengebäude am Schrannenplatz 1 im Zentrum von Erding.
Nachdem die Sparkasse wegen umfangreichen Sanierungen im Frühjahr 2011 für mehrere Monate geschlossen werden musste, führte ich meine Naturheilpraxis im Angermair-Haus in der Franz-Brombach-Straße 11 weiter.
Im Jahre 2014 entschloss ich mich zu einer wirtschaftlich erforderlichen Neuorientierung und beendete meine Praxistätigkeit.

Obwohl der Bedarf an qualifizierter und professioneller Naturheilkunde in der Bevölkerung nach wie vor ungebrochen hoch ist, entschloß ich mich nach nunmehr sieben Jahren Praxistätigkeit aus betriebswirtschaftlichen Gründen im Frühjahr 2014 zur Schließung der Praxis.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen meinen treuen Patienten, denen ich auf Ihrem Weg zur Gesundung tatkräftig und erfolgreich Hilfe und Unterstützung geben konnte und die über die vielen Jahre meinen Idealismus wertgeschätzt und die Notwendigkeit meiner Arbeit für das Allgemeinwohl und die Volksgesundheit bestätigt haben.



Ganzheitliche Pflanzenheilkunde, Spagyrik (Alchemie), Homöopathie:
Durch das sorgfältige erstellen sehr individueller Rezepturen, nicht ausschließlich nur nach den indikationsbezogenen Hauptwirkstoffen, sondern unter gewissenhafter Berücksichtigung der seelischen und wesenhaften Entsprechungen der jeweiligen Heilpflanzen zum Patienten, wird das benötigte Heilmittel in seiner Qualität sehr stark potenziert. Durch diese so entstandene Synergie zwischen Medizin und Mensch wird der Behandlungserfolg wesentlich verbessert und die Therapiedauer oft stark abgekürzt, was nebenbei auch die Behandlungskosten für den Patienten drastisch senken kann.


Augendiagnose (Iridologie):
Eine sehr gute Methode zur erweiterten Befunderhebung, da durch eine Beurteilung aller im gesunden Auge, insbesondere der Iris, vorhandenen Hinweiszeichen ein direkter Einblick in die genetische Veranlagung möglich wird.


Orthomolekulare Therapie (Vitalstofftherapie):
Eine therapiebegleitende Ergänzung mit hochwertigen, gut bioverfügbaren, vollwertigen und rein natürlichen Vitalstoffen in sinnvoller Kombination und Dosis nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Enzymen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen etc.
Zur Unterstützung und Beschleunigung einer erfolgreichen Therapie, oder einfach als präventive Maßnahme für Gesundheitsbewußte zur Vorbeugung.


Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Hock
Diese sanfte Therapie zur Behebung von Schmerzen und Blockierungen am Rücken und am gesamten Bewegungsapparat ist in einigen Bereichen sehr ähnlich der Dorn-Therapie, jedoch in einigen Punkten deutlich verbessert. Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind nicht wie oft vermutet die Bandscheiben, sondern meistens auf Blockaden oder Fehlstellungen im Beckenbereich oder von einzelnen Wirbeln zurückzuführen, die über eine häufig daraus resultierende Beinlängendifferenz zu Fehlhaltungen oder zu chronischen Beschwerden wie Arthrosen, Migräne, Tinnitus und Kieferfehlstellung führen kann.


Neuraltherapie:
z. B. zur Herdsuche und -behebung, auch bei Therapieblockaden und chronischen Schmerzen.
Hierbei erfolgen meist mehrere kleine Injektionen in die entsprechenen Reflexzonen, mit einem sehr niedrig dosierten Lokalanästhetikum (z.B. Procain) oder homöopathischen Komplexmitteln. In den allermeisten Fällen stellt sich eine sofort spürbare Besserung ein.


Aus- und Ableitungsverfahren der Konstitutionsmedizin:
z.B. Aderlass, Schröpfen, Baunscheidtieren, Cantharidenpflaster, Blutegel


Umstimmungstherapien:
z.B. Eigenblutbehandlung


und weitere bewährte traditionelle und moderne Naturheilverfahren





Bei den freiverkäuflichen, apothekenpflichtigen Arzneimitteln, der "Verordnung auf grünem Rezept" handelt es sich per Definition ausschliesslich um "sichere Arzneimittel", welche in mehreren Studien ihre Unbedenklichkeit, gute Verträglichkeit und gleichzeitig eine gute Wirksamkeit unter Beweis stellen mussten. Es handelt sich hierbei nur um solche Medikamente, welche keine schweren Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben und deshalb ohne eine strenge ärztliche Überwachung verwendet werden dürfen. Hierzu gehören weit über 5000 homöopathische Mittel, unzählige pflanzliche Präparate und Arzneitees. Von Heilpraktikern werden ausschliesslich solche Arzneien verordnet. Diese, meist sogar recht preisgünstigen Medikamente, wurden jedoch aufgrund ihrer sehr großen Beliebtheit von der Erstattung durch die Krankenkassen weitestgehend ausgeschlossen.

Rezeptpflichtige Arzneimittel dürfen von der Apotheke nur auf die ausdrückliche ärztliche Verordnung durch das "rosa Rezept" abgegeben werden. Hierbei handelt es sich hingegen um Medikamente, welche aufgrund ihrer meist sehr hohen Gefährlichkeit eine konsequente und strenge Überwachung durch einen Arzt erfordern. Man erkennt diese Arzneimittel gut an ihren überdimensionalen Beipackzetteln und einer meist sehr langen Liste an schweren Nebenwirkungen und zahlreichen Wechselwirkungen.

Eine Rezeptpflicht hat nichts mit einer besseren Wirksamkeit zu tun!
Durch unzählige Studien konnte vielfach der Beweis erbracht werden, daß freiverkäufliche Arzneimittel aus der Apotheke nicht nur bedeutend sicherer in ihrer Anwendung sind, sondern meist auch in ihrer Wirksamkeit den synthetischen Medikamenten weit überlegen sind.



Ist ein Besuch beim Heilpraktiker wirklich teuer?


Grundsätzlich erfolgt die Honorarvereinbarung frei, die meisten Heilpraktiker orientieren sich jedoch nach wie vor am Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) von 1985, welches im Gegensatz zu den ungleich höheren Honoraren der Ärzte (GOÄ) bereits seit 25 Jahren nicht mehr aktualisiert und überarbeitet worden ist.
Die privaten Krankenversicherungen, die Beihilfeversicherungen des Bundes und die privaten Zusatzversicherungen erstatten je nach Versicherungsvertrag einige Leistungen des Heilpraktikers im Rahmen dieser GebüH voll oder teilweise.
Durch die gestiegene Inflation werden diese Kosten für die Versicherer immer niedriger und durch Neuerungen auch bei den von Heilpraktikern angewandten Therapien die im GebüH aufgeführten erstattungsfähigen Posten immer weniger.
Dies zwingt einige Heilpraktiker leider immer öfter dazu bei der Honorargestaltung von den Empfehlungen des GebüH abzuweichen, zum Leidwesen der Patienten.
Trotzdem bezahlen Sie hier immer nur für tatsächlich erbrachte Leistungen, ohne zusätzliche Praxisgebühren oder Zuzahlungen um einen aufgeblasenen Kassenapparat zu finanzieren oder stark überzogene Therapie- und Arzneimittelpreise.

Der trotz vieler Gesundheitsreformen und Sparmaßnahmen immer noch sehr verwöhnte deutsche "Vollkasko-Krankenversicherte" (über 90% der Weltbevölkerung besitzt überhaupt keine Krankenversicherung ! ), der Zeit seines Lebens nie Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen musste, mit allen nun daraus resultierenden Folgen, konnte nie eine Wertschätzung und Bewusstsein dafür entwickeln was seine Gesundheit tatsächlich wert ist.
Deshalb ist ihm auch nach wie vor jeder zusätzlich investierte Euro für eine sinnvolle Maßnahme zur dauerhaften Erhaltung und Förderung der Gesundheit und jede zusätzlich aufzuwendende Minute zur konsequenten und vollständigen Behandlung der meist über sehr viele Jahre durch konsequente Nichtbeachtung des Körper-gefühls selbst verursachten Gesundheitsschäden schon viel zu viel.
Statt dessen investiert der Deutsche viel lieber sehr viel Geld und Zeit in sein Auto und einem alljährlichen Kundendienst, in teure Fernreisen oder sonstige oft wirklich unnötige Dinge und Konsumartikel, statt täglich wenigstens eine Kleinigkeit für seinen einzigartigen Körper und sein seelisches Wohlbefinden zur Erhaltung der Lebensqualität bis ins hohe Alter zu tun.
Wenn man nun schließlich, "ganz plötzlich und unerwartet, wie aus heiterem Himmel" die eigentlich schon längst überfällige Quittung für ein jahrzehnte langes Mißmanagement an seiner Gesundheit in Form schwerer oder chronischer Krankheiten erhält, dann soll's der Arzt oder Heilpraktiker, am besten sofort und ohne eigenes zutun, wieder "richten" und das dann auch noch möglichst kostenlos!

Wenn man nun bedenkt, wieviel Zeit, Geschick und Energie ein ganzheitlich denkender und arbeitender Heilpraktiker in eine gewissenhaft durchgeführte und allumfassende Therapie investiert und oft auch noch nach den eigentlichen Behandlungsterminen und Sprechstunden intensiv über mögliche verborgene, aber ursächlich wichtige Zusammenhänge für das Zustandekommen der gestörten Befindlichkeit nachdenken muß, ist das wohl kaum mit irgendwelchen Gebührensätzen realistisch abgeltbar.

Hier steht der Mensch als Gesamtes im Mittelpunkt und nicht nur als eine Ansammlung von verschiedenen Symptomen !

Deshalb ist auch, gemessen an der tatsächlich erbrachten Leistung, kein gewissenhaft arbeitender Heilpraktiker überbezahlt.

Denn Gesundheit und echtes Wohlbefinden sind bekanntermaßen unbezahlbar!


Wie Hippokrates einst schon sagte:

"Wir opfern unsere Gesundheit um Reichtum zu erlangen
und dann unser Vermögen um die Gesundheit zurück zu erlangen."




Siehe hierzu auch das
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 12.11.2009
zur Begrenzung der Erstattung durch die Beihilfe



Noch zwei pikante Pressemeldungen, beide vom 15.09.2010:



Hausärzte protestieren gegen Gesundheitsreform

ddp Berlin – Mit Praxisschließungen und zwei Großveranstaltungen in Essen und Sindelfingen haben heute Hausärzte in ganz Deutschland gegen die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung protestiert. In der Essener Grugahalle machten nach Angaben des Deutschen Hausärzteverbandes mehr als 2.000 Ärzte ihrem Ärger Luft. Bundesweit standen zahlreiche Patienten vor verschlossenen Praxistüren.

Die Proteste richteten sich gegen die Sparpläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Laut Hausärzteverband droht durch die Pläne das Aus für die Hausarztverträge. Diese sollen zukünftig nicht mehr wie bislang mit höherem Honorar einhergehen. „Die Hausarztverträge haben die Patientenversorgung in Baden-Württemberg nachweislich verbessert“, sagte Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg. Aber bevor sie jetzt weiterentwickelt würden und bundesweit Wirkung entfalten könnten, solle ihnen die Grundlage entzogen werden.

„Damit wird eine innovative ambulante Versorgungsstruktur mit minimalem bürokratischen Aufwand und angemessener Vergütung erstickt“, kritisierte er. Viele Praxen seien angesichts des Honorars innerhalb der Regelversorgung auf das zweite Standbein Hausarztvertrag angewiesen, um langfristig zu überleben und einen Praxisnachfolger zu finden.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler kritisierte die Praxisschließungen, weil sie zulasten der Versicherten gingen. Mit Kritik könne er gut umgehen, solange sie sachlich sei.  „Ich finde es aber enttäuschend, wenn Ärzte den Protest in die Praxis tragen. Dort hat er nichts zu suchen, weil am Ende die Patienten leiden müssen. Das entspricht nicht dem ärztlichen Verständnis“,  sagte der FDP-Politiker, der selbst Arzt ist, im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt. Er antwortete auf die Frage, ob es ihn besonders treffe, wenn Ärzte mit seiner Gesundheitspolitik nicht einverstanden seien.  Rösler hielt dem Hausärzteverband entgegen, dass die von seinem Ministerium geplanten gesetzlichen Vorgaben zur hausarztzentrierten Versorgung keine höhere Vergütung ausschlössen. „Für Verträge, die geschlossen sind, gilt zudem Bestandsschutz. Insofern verstehe ich manche Aufregung nicht“.

Auch Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, äußerte sich kritisch. Prinzipiell habe er zwar Verständnis für den Protest, sagte Hoppe der Essener „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ vom Donnerstag. Denn die Allgemeinmediziner seien „jahrelang die Aschenputtel in der ärztlichen Vergütungshierarchie“ gewesen. Nun fürchteten sie dies wieder zu werden. Allerdings stelle er sich „wie viele die Frage, ob die Maßnahmen, die die Hausärzte jetzt ergreifen, angemessen sind“, sagte Hoppe nach Angaben der Zeitung.

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) zeigte kein Verständnis für die Hausärzte. „Es gibt in Deutschland insgesamt weder zu wenig Ärzte noch zu geringe Arzthonorare, aber es gibt ein Verteilungsproblem, welches gelöst werden muss“, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes. Kranke Menschen vor verschlossenen Türen stehen zu lassen, sei das falsche Mittel, um Eigeninteressen durchzusetzen.

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) forderte ebenfalls die Hausärzte auf, sich von den Streiks und Praxisschließungen zu distanzieren. „Die Ersatzkassen und die Versicherten können diese Art von Protesten der Hausärzte nicht akzeptieren“, sagte vdek-Vorstandsvorsitzender Thomas Ballast. Die Hausärzte verdienten dem Verband zufolge im Jahr 2009 im Durchschnitt 8.300 Euro brutto im Monat zuzüglich Privateinnahmen. „Das ist ein Einkommen, mit dem man sehr gut leben kann“, so Ballast.

Kritik an den Hausärzten kam auch von der FDP-Bundestagsfraktion. „Die Hausärzte sind sowohl in der Sache als auch moralisch im Unrecht“, sagte Marc Jungnickel, Leiter der Pressestelle der Fraktion. Die Reformen der Bundesregierung gefährdeten keine bestehenden Verträge. Bei einer nachgewiesenen Verbesserung der Versorgungsqualität werde es auch in Zukunft höhere Vergütungen als im Kollektivvertragssystem geben. „Es ist nicht zu viel verlangt, dass derjenige, der mehr Geld will, auch bessere Qualität nachweist“, sagte er.
© hil/dapd/afp/aerzteblatt.de

Quelle: Deutsches Ärzteblatt


Ärzte-Honorar steigt auf 30,7 Milliarden Euro

Während der größten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik ist das Honorar der rund 150 000 niedergelassenen Ärzte im vergangenen Jahr auf 30,8 Milliarden Euro gestiegen. Im Vorjahr hatten die Mediziner noch rund 1,8 Milliarden Euro weniger verdient.

Gegenüber dem Jahr 2007 bedeutet dies sogar ein Plus von 11 Prozent, wie aus einer Erhebung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch vorlag.

Den größten Zuwachs gegenüber 2007 erzielten die Ärzte demnach in Hamburg (+ 24,1 Prozent), gefolgt von Thüringen (23,6), Niedersachsen (20,6) und Sachsen-Anhalt (19,0). Es folgen Sachsen (plus 18,3), Berlin (17,7), die Region Westfalen-Lippe (15,2), Mecklenburg- Vorpommern (14,9), Brandenburg (14,2), Saarland (13,3), Hessen (10,8), Bremen (9,8), die Region Nordrhein (9,4), Schleswig-Holstein (7,7) und Rheinland-Pfalz (7,3).
    
Selbst in Süddeutschland, wo die Ärzte Verluste befürchteten, legte das Honorar demnach zu: in Baden-Württemberg um 3,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro und in Bayern um 2,6 Prozent auf 5,1 Milliarden. Das höhere Honorar durch Hausarztverträge ist in die Statistik eingerechnet.

Quelle: DocCheck, dpa


 
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