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"Jede neue Erkenntnis muß zwei Hürden überwinden:

Das Vorurteil der "Fachleute" und die Beharrlichkeit
eingeschliffener Denksysteme."

                                                                                                    MAX PLANCK


"Nur durch Nutzen kann der Wert einer bedeutenden Erscheinung erkannt werden.

Daher geschieht es, daß offenbarte Wahrheiten, erst im Stillen zugestanden,
sich nach und nach verbreiten, bis dasjenige, was man hartnäckig geleugnet hat,
endlich als etwas natürliches erscheint."

                                                                                                   J. W. v. GOETHE



Schematische Darstellung (Übersicht) der Organe in den ihnen zugeordneten Zonen in der rechten und linken Iris



Augendiagnose (Iridologie oder Irisdiagnostik) ist die Lehre um die Diagnostizierung systemischer Erkrankungen des Menschen durch Analyse der den Gewebsstrukturen und Organen zugeordneten Reflexzonen im Auge, speziell der Iris.
Dies erfolgt im Allgemeinen mit Hilfe eines speziellen Irismikroskopes mit möglichst farbtreuer Spaltlampe und sehr guter Vergrößerung. Die Iridologie ist jedoch nur selten als alleiniges Diagnosewerkzeug geeignet, sondern soll insbesondere der Feststellung einer Grundveranlagung (Konstitution) des Patienten dienen und auf mögliche Schwächen (Disposition) im Organismus hinweisen. Kennt der Patient seine Schwächen, kann auch rechtzeitig Vorkehr getroffen werden.
Über die Augendiagnose können somit auch kausale Funktionskreise aufgedeckt werden und viele psychosomatische Zusammenhänge finden eine Erklärung. Vielen Patienten kann dadurch eine Odyssee durch alle möglichen Fachpraxen erspart werden.


Geschichte

Neben knappen Beschreibungen der alten Ägypter und einer Veröffentlichung im 15. Jahrhundert (Meyers) wurde die Irisdiagnose durch den ungarischen Arzt Ignaz von Peczely und seinem Zeitgenossen Nils Liljequist in der Mitte des 19. Jahrhunderts als erste in der Neuzeit erforscht. Und nach dem die Methode erst einmal veröffentlicht war, ging es sozusagen Schlag auf Schlag: Dr. med. Emil Schlegel, Pastor Emanuel Felke, Heinrich Hense, Magdalena Madaus, Peter Johannes Thiel, Rudolf Schnabel, Alfred Maubach und Eva Flink müssen als Wegbereiter und eifrige Forscher genannt werden. Diese Generation hat in ihren Schülern wiederum bedeutende Namen hervorgebracht, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts der Iridologie weitere große Bedeutung brachten: Josef Deck und Josef Angerer, der sich auch intensiv einer Erweiterung der Diagnostik durch Einbeziehung aller sichtbaren Strukturen des gesamten Auges und seines Umfeldes widmete. Aus der Irisdiagnose wurde so eine echte Augendiagnose.
Und die Augendiagnose ist bis heute lebendig geblieben. Ausgeübt wird sie von Heilpraktikern und (wenigen) naturheilkundlich orientierten Ärzten. War die Anfangszeit geprägt vom Pioniergeist der Entdeckergeneration, so gilt es heute, die Möglichkeiten und Grenzen der Methode unter dem Aspekt der Wissenschaftlichkeit darzustellen und zu dokumentieren.


Theoretische Grundlagen und empirische Belege

Eine Untersuchung des Anatomen Lang 1954 an der Universität Heidelberg hat bewiesen, daß von der gesamten Peripherie mit allen Organen Leitungsbahnen zum Auge führen, und zwar über das Rückenmark und den Thalamus als Zwischenstation, segmental geordnet bis in die Segmente der Iris. Diese konstanten Strukturen der Iris sind ein Merkmal dafür, daß die Iris ein "genetischer Steckbrief", also ein Hinweis auf den locus minoris resistentiae (dem Ort der verminderten Abwehrkraft) ist. Damit ist zunächst der Ansatzpunkt für präventive (vorbeugende) Maßnahmen gegeben und dann ein Hinweis auf die eigentliche Ursache von Krankheiten, die auf schulmedizinische Therapien nicht reagieren, weil sie sich sekundär an anderen Organen manifestieren.
Iridologen führen als Beleg eine Karlsruher Studie aus den Jahren 1950 bis 1954 an: die „Klinische Prüfung der Organ- und Krankheitszeichen in der Iris“ wurde von dem bekannten Kliniker Franz Volhard angeregt, der von der Zeichensetzung in der Iris überzeugt war. Unter der Leitung seines Sohnes Ernst Volhard verglichen der Arzt Franz Vida und der Heilpraktiker Josef Deck an einer großen Zahl von Patienten die Zeichensetzung in der Iris mit klinischen Befunden, Röntgenbildern und Sektionsbefunden. Von den 640 iridologisch und klinisch dokumentierten Fällen lieferte die Iridologie in 74,4 Prozent positiv verwertbare diagnostische Hinweise bei Organerkrankungen.


 
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